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Zebu einfangen, aber wie?
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Juli 06, 2020, 04:31:06 *
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Autor Thema: Zebu einfangen, aber wie?  (Gelesen 5466 mal)
master
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« am: Januar 06, 2006, 20:24:06 »


Hallo Zebufreunde!

Aus aktuellem Anlass möchte ich gerne von Euch wissen, wie Ihr die Zebu einfängt?

Wenn die mal übergesiedelt werden müssen oder in den Stall!

Bin mal gespannt, welche Fangtips es geben wird.

In diesem Sinne

Herzliche Zebugrüße

Osborn
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Der Zebuhof im Münsterland
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« am: Januar 06, 2006, 20:24:06 »

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« Antworten #1 am: Januar 06, 2006, 20:24:21 »


Hallo Osborn,

die Aktion heute tut mir leid. Bei mir waren zwar auch schon mal Rinder raus. Aber das Einfangen ging bisher immer noch. Allerdings niemals treiben und am Besten alle Fremden Helfer von den Tieren fernhalten.

Für das Umtreiben der Tiere habe ich mir Panels vom Stephanshof geholt. Hier der Link dazu: Link zum Stephanshof

Zwei, drei Tage die Tiere mit Heu oder Melasse anfüttern. Das Futter immer in die Kettfix-Elemente streuen. Wenn die Tiere sich einigermaßen dran gewöhnt haben, dann gehe ich mit einem Strohband, das an der offenen Tür befestigt auf die gegenüberliegende Seite, damit die Tiere in Ruhe hineingehen. Dann ziehe ich das Tor zu und hole den Hänger. Vom Tor bis zum Hänger stelle ich dann nochmals zwei dieser Elemente und dann gehen die Tiere (vielleicht ein wenig treiben) auch schon auf den Hänger.

Ich hoffe, du wirst in Zukunft mehr Freude als Probleme mit den Tieren haben.
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« Antworten #1 am: Januar 06, 2006, 20:24:21 »

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« Antworten #2 am: Januar 06, 2006, 20:24:35 »


Hallo Osborn
wenn Du keine halfterführigen Tiere hast,klappt es am besten so wie Kemker es beschrieben hat,auch vom Stall in den Hänger .Am besten mit Geduld und ein wenig Nachdruck laufen sie von alleine auf den Hänger,ohne anzubinden.
Habt ihr direkt die Tiere betäubt,oder erst so versucht sie zu verladen ?
Wenn die Tiere im Streß sind wirkt die Betäubung schlecht .

Gruß Tim
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« Antworten #2 am: Januar 06, 2006, 20:24:35 »

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« Antworten #3 am: Januar 06, 2006, 20:24:51 »


Hallo Osborn
Beim Einfangen auf der Weide, habe ich nie Fremde dabei, weil sie sonst sofort mißtrauisch werden. Ich habe manchmal auch das Gefühl sie merken einem genau an ob man aufgeregt ist oder nicht. Je ruhiger man ist desto besser klappt es. Treiben kann ich meine Tiere überhaupt nicht, sie gehen generell nicht in die Richtung in die ich treibe (immer entgegengesetzt) Ich bin aber schon 3 Km weit mit einem Futtereimer in der Hand vorneweg und ca. 40 Zebus hinterher in den Stall marschiert. Die letzten 100 M waren sie schneller als ich und im gestreckten Galopp gings nach Hause. Ich hinterher auch im Galopp. Das war in den Anfangszeiten, da waren sie ausgebrochen. Allerdings passiert das Heute nicht mehr, selbst wenn der Zaun kaputt ist gehen sie nicht raus. Um Standorttreu zu sein dauert auch ein paar Jahre. Wenn man betäuben muß um zu verladen muß immer das scheuere Zebu zuerst geschossen werden, dann das zahmere. Dann brauchen die Tiere erst mal 20 bis 30 Minuten Ruhe. Man geht am besten ganz weg, daß sie einen weder sehen noch hören. Wenn sie dann liegen (am besten ganz flach) leise aber zügig von hinten anschleichen und das Lasso über die Hörner (nicht den Hals). Wenn alle ein Lasso um die Hörner haben mit dem Hänger ranfahren und reintragen/ziehen. Ja da braucht man ein paar starke Männer. So wurde das früher öfters gemacht, da waren die Zebus auch noch nicht so zahm wie heute. Wenn der Hänger immer auf der Weide steht, und man öfters was leckeres drinnen füttert, gehen die Tiere auch freiwillig rein und man muß nur die Klappe schließen (allerdings recht flink). Oder die Tiere halfterführig machen. Aber ich habe da so Spezialisten die sind im Stall superhalfterführig und handzahm, komme ich mit meinem Halfer aber auf die Weide sehe ich immer nur das Hinterteil des Zebus. Aber zum Trost aller Zebuzüchter mein Nachbar hat normales rotbuntes Vieh. Nach der Weidesaison wollen die genausowenig eingefangen werden wie Zebus, nur sind die etwas dümmer und lassen sich schneller überlisten wie unsere klugen Zebus. Mein Nachbar meint aber er wäre klüger und ich dümmer. Ich sehe es immer als Herausforderung wenn ich was will was mein Zebu nicht will, es mit List und Tücke dazu zu bringen und bin dann immer stolz, daß ich klüger bin als mein Tier. Ich glauber das Zebu denkt daselbe.
Zebus sind genau so gefährlich oder nicht gefährlich wie alle anderen Rinderrassen. Und wenn was passiert hat sich meistens der Mensch falsch verhalten.
Silvie
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« Antworten #3 am: Januar 06, 2006, 20:24:51 »

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« Antworten #4 am: Januar 06, 2006, 20:25:06 »


Hallo,

wir sind leider auch noch nach der Suche des "Patentrezepts".
Da wir leider keinen festen sicheren Stall haben (nur einen offenen Unterstand, der ein Verletzungrisiko für die Tiere in Panik leider nicht ausschließen läßt), ist es bei uns auch schlecht mit dem einfangen. Obwohl sich alle außer die Leitkuh gut streicheln lassen.
Aber wenn man was will, merken die das schon von weitem.
Zur Blutprobe haben wir jetzt auch 3 Tiere vom TA mit Betäubungsgewehr in Narkose schießen lassen. Fanden wir jetzt aber für Mensch und Tier am stressfreisten. Sie haben es uns auch nicht übel genommen.

Sollten wir mal ein Tier verladen wollen/müssen, wird es wohl auch spannend.


Osborn, sind Deine Tiere weggelaufen und Du hast sie schlecht wieder bekommen?
Oder hat das Verladen nicht geklappt? Sorry, wenn ich zu Neugierig bin. Aber wir sind auch für jeden Tipp bzw. jeden Hinweis wie man es nicht machen sollte dankbar.
Ich hoffe auf jeden Fall, jetzt ist wieder alles im Lot!

Hat sich erledigt, habe den Bericht im anderen Beitrag gerade gelesen.null

Herr Kemker, welche und wieviele Elemente benötigt man denn? Gibt es einen Tipp zum fixieren einzelner Tiere auf der Weide?

editiert von: Claudia-SH, 27.11.2005, 19:56 Uhr
_________________
Viele Grüße aus Schleswig-Holstein
von
Claudia & Martin
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« Antworten #4 am: Januar 06, 2006, 20:25:06 »

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